Aktuell

27.03.2017

Virtuelle Reise in die Stadt am See

Wie könnte die Uferzone vom Bieler zum Nidauer Strandbad im 2030 aussehen? Welche öffentlichen Freiräume und Grünflächen stehen dann der Bevölkerung zur Verfügung? Die Planer haben den aktuellen Stand ihrer Arbeit in ein Computermodell übertragen und lassen eine virtuelle Drohne durch die künstliche Landschaft schweben.

Was Sie sehen, ist nicht die Realität, sondern eine mögliche Realität. Aber nach dem aktuellen Stand der Planung die wahrscheinlichste.


 
09.02.2017

AGGLOlac: Sorgfältige Abklärungen brauchen Zeit

Die Planung für die Stadterweiterung zum See ist auf Kurs. Die Bearbeitung einzelner Aspekte dauert aber etwas länger als vorgesehen. Deshalb finden die Volksabstimmungen frühestens Ende 2018 statt.

Der Entscheid, ob das Projekt AGGLOlac gemäss dem bestehenden Konzept realisiert wird, fällt nicht vor Ende 2018. Die Volksabstimmungen in Nidau und Biel können frühestens auf diesen Termin angesetzt werden. Das gaben gestern Abend Sandra Hess, Stadtpräsidentin von Nidau, und Erich Fehr, Stadtpräsident von Biel, anlässlich einer Informationsveranstaltung für die Stadtratsmitglieder beider Gemeinden bekannt. Einzelne Aspekte der Planung müssten noch vertieft werden, so zum Beispiel Fragen zur Mobilität sowie zur Nutzungsdichte respektive zum Ortsbild (Hochhaus). Diese Punkte hatten schon in der öffentlichen Mitwirkung von 2015 am meisten zu reden gegeben.

Für Sandra Hess ist die Verzögerung von rund zwei Jahren gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan weder eine Überraschung noch eine Enttäuschung. «Es ist normal, dass eine Quartierentwicklung dieser Grössenordnung grosse Herausforderungen mit sich bringt. Wir haben immer gesagt, dass wir uns die nötige Zeit nehmen werden, um gute Lösungen zu finden», sagte die Nidauer Stadtpräsidentin vor den Stadträtinnen und Stadträten. Unüberwindbare Hindernisse seien keine auszumachen und die Planung sei insgesamt auf Kurs.

Erich Fehr bestätigte die Einschätzung seiner Nidauer Amtskollegin: «Trotz einzelner Hürden, die wir noch nehmen müssen, stehen die Ampeln weiterhin klar auf Grün.» Die beiden Städte wollten an den ursprünglich definierten Zielen festhalten, sagte der Bieler Stadtpräsident: «Unsere Vision ist und bleibt die eines städtischen Quartiers, das der ganzen Bevölkerung einen Mehrwert an Lebensqualität bietet und unsere Region noch attraktiver macht. Wir kommen der Umsetzung dieser Vision Schritt für Schritt näher.»

Die Städte Nidau und Biel sowie ihr privater Partner Mobimo arbeiten seit 2012 mit Hochdruck am Projekt einer Stadterweiterung an den See. Nachdem sich die Bevölkerung im Herbst 2015 zur Planung hatte äussern können, wird die baurechtliche Grundordnung von Nidau derzeit angepasst. Nach ihrer Vorprüfung durch den Kanton erfolgt voraussichtlich noch vor Ende Jahr die öffentliche Auflage der Pläne und Reglemente. Nach einer allfälligen Bereinigung gelangen sie in Nidau zur Abstimmung. Gleichzeitig werden die Stimmberechtigten von Nidau und Biel über die Abgabe ihrer Grundstücke an den Investor Mobimo und über den Kredit zur Erstellung der öffentlichen Infrastrukturen abstimmen.