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Seequartier

Das geplante Quartier am See schafft Wohnraum für mindestens 1500 Personen im Zentrum der Agglomeration. Es kann in vier Bereiche unterteilt werden. Deren Eigenheiten und Eckwerte in Bezug auf die Gestaltung und die Nutzung sind in der baurechtlichen Grundordnung von Nidau verbindlich festgelegt:

  • Gwerdtmatte: Wohnquartier zwischen der Zihl, der Dr.-Schneider-Strasse, dem verlängerten Barkenhafen und dem Seeuferweg. Fingerförmige Gebäudezeilen mit bis zu 8 (vereinzelt 9) Stockwerken und öffentlich zugänglichen Aussenräumen. Die Baustruktur gewährleistet offene Verbindungen und Sichtachsen zwischen See und Schloss.
  • Schlossmatte: Das Areal zwischen der Dr.-Schneider-Strasse und dem Schlossgraben ist für Bauträger des gemeinnützigen Wohnungsbaus reserviert. Je nach Standort sind 2 bis 7 Stockwerke zulässig.
  • Marina: Der bestehende Barkenhafen wird bis zur Dr.-Schneider-Strasse verlängert und von einer grosszügigen Promenade umsäumt. Beim inneren Hafenbecken mit der beidseitigen, geschlossenen Randbebauungen trifft die Stadt direkt auf das Element Wasser. Restaurants, Shops und Ateliers in den Erdgeschossen ziehen hier Publikum an. Dadurch wird die Hafenanlage zu einem belebten Ort im Übergangsbereich zwischen der Stadt und dem See.
  • Mühleruns: Dieses Teilgebiet bildet den Übergang vom urban gestalteten Barkenhafen zum benachbarten bestehenden Wohnquartier. Prägendes Element ist ein Hochhaus am Barkenhafen (maximal 16 Vollgeschosse).

Mit Ausnahme der Dr.-Schneider-Strasse und der Zufahrten zu den unterirdischen Einstellhallen sowie den Parkplätzen am Barkenhafen ist das Quartier für den motorisierten Privatverkehr gesperrt. Dafür ist es bestens mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar und optimal an das Velo- und Fusswegnetz angeschlossen. Die Heizwärme im Quartier stammt von einem Fernwärmenetz, das die benötigte Energie dem Seewasser entzieht. AGGLOlac ist das erste von EnergieSchweiz zertifizierte 2000-Watt-Areal in der Region Biel-Seeland-Berner Jura.