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Uferpark

Ein zentrales Anliegen der Planung AGGLOlac ist die Schaffung eines zusammenhängenden und grosszügigen Freiraumgürtels am Seeufer von der Zihl (Gemeindegrenze Biel/Nidau) bis zum Nidau-Büren-Kanal. Dieser Erholungs- und Freizeitraum für die Bevölkerung wird als abwechslungsreicher öffentlicher Park angelegt. Zwischen der Zihl und dem Barkenhafen ist er eher urban gestaltet, mit breiten Promenaden sowie Rasenflächen für Spiel- und Sportaktivitäten. Daran schliesst nahtlos das Areal des Bieler Strandbads an, dessen rückwärtiger Teil mit neuen Sportanlagen aufgewertet wird. Der verlängerte Barkenhafen («Marina») ist das verbindende Element zwischen dem Uferpark und dem dahinterliegenden Quartier. Von hier und bis zum Nidauer Strandbad wird der Park zunehmend naturnah. Die Hauptelemente in diesem Bereich sind

  • die weitläufige Liegewiese auf dem Seemätteli («Hundemätteli») mit neu gestaltetem Flachufer und einem Badesteg,
  • der ökologisch wertvolle Auenwald («Erlenwäldli»),
  • eine multifunktionale Fläche für kulturelle Events und andere Veranstaltungen sowie ein Wassersportzentrum.

Zu den öffentlichen Bereichen gehört auch der «Freiraumbogen» vom Barkenhafen bis zum Schlosspark.

Insgesamt vergrössert sich die öffentlich zugängliche Fläche gegenüber heute deutlich (im Umfang von etwa anderthalb Fussballfeldern). Der durchgehende Seeuferweg und ein fein verzweigtes Netz von weiteren Wegen erschliessen das ganze Areal und schaffen zahlreiche Zugänge ans Wasser. Die Pflanzung von rund 160 zusätzlichen Bäumen und zahlreichen Sträuchern sowie gezielte Pflegemassnahmen und ein verbesserter Schutz des Erlenwäldlis stärken die Biodiversität und schaffen einen Ausgleich zur intensiveren Nutzung der Seezone.